Gesprächskreis (blog)

hierarchiefrei dabei sein

Seit einigen Jahren führen wir sehr bereichernde Gesprächs- und Heilkreise in unserem Tipi im Waldcamping Thalheim durch. Das ist etwas anders als Dialoge, die oft zu Monologen oder verbissene Kämpfe um Deutungshoheit ausarten.

Solche Kreise kennen keine Hierarchie, erfordern Zuhören, ebenso wie den Mut vor nur Zuhörenden zu sprechen. 

Ein Moderator sorgt dafür, dass diese Form nicht verletzt wird, bringt Gedanken in den Kreis ein, was auch jedem Teilnehmer offen steht.

Dieser Gesprächskreis (blog) bietet an, auf ähnliche Weise zu wirken. Dazu lade ich Sie von Herzen ein.

Wenn Sie sich, bei allen individuellen Träumen und Vorstellungen, damit identifizieren können und diese auch mit einbringen oder nur dabei sein möchten, dann beginnen Sie vielleicht auch bei sich einen lokalen Kreis (Gruppe) zu knüpfen. Aus vielen solchen, sich berührenden, zusammenfügenden und verstärkenden Kreisen, von familiären über freundschaftlichen und nachbarschaftlichen bis landesweiten und kontinentalen, kann sich die angestrebte, eingreifmächtige soziale Massenbewegung bilden.

Zur Information, Verknüpfung und zum Austausch können Sie sich in unten stehendes Formular eintragen. Damit erklären Sie auch Ihre Erlaubnis, meinen diesbezüglichen Newsletter zu erhalten.

Interesse an der Gründung einer sozialen Massenbewegung

Newsletter abonnieren

Ihre Daten werden nur dafür und eventuell diesbezüglich organisatorischer Zwecke verwendet und ohne Erlaubnis KEINEM Dritten herausgegeben.

Wünschen Sie unseren Newsletter? Dann bitte ausfüllen und absenden! ÜBERPRÜFEN SIE IHRE E-MAIL-ADRESSE AUF RICHTIGKEIT!

Name:
  
E-Mail:
  
Spamschutz:Captcha
  
Quelle: Buonasera, via Wikimedia Commons

„Es war schon immer so …“

geschrieben am 02.09.2026 von Hendrik Heidler, Scheibenberg

„Es war schon immer so …“

ist ein Spruch der keinen Raum lässt auf Veränderungen zum Guten aber noch viel schrecklicher wirkt die Schlussfolgerung: „… und es wird immer so sein!“
Was soll man da noch sagen, bei so viel Kraft und Gewissheit, mit der solche Zaubersprüche ausgesprochen werden. Eine menschliche Gesellschaft? „Wird es nie geben!“, heißt es dann, wenn ich davon träume und eine solche anstrebe. „Ja, wie denn, wenn sie mit dieser Inbrunst selbst gedanklich abgewiesen wird – vielleicht noch ergänzt mit dieser unmenschlichen Hoffnung: „Es muss erst alles zusammenbrechen, damit die Überlebenden menschlich miteinander leben können.“ Verbunden mit der stillschweigend-überheblichen Selbstgerechtigkeit, natürlich zu den 10 oder 20 Prozent Auserwählten, Höherentwickelten zu gehören, die den Zusammenbruch, die Apokalypse überleben.
„Und, was ist mit all dem Leid, die schreienden und weinenden Kinder und sterbenden Kinder?“ Bestenfalls Schweigen, schlimmstenfalls Behauptungen von Seelenvereinbarungen, Karma oder ein Schulterzucken: „So ist das nun leider …“ heißt es gefühlskalt.

Nein, damit kann und will ich mich nicht abfinden, WIR sind Gesellschaft also haben wir die elende Pflicht, sie menschlich zu gestalten, von ihr zu träumen und anzufangen mit ihr – zu allererst in Gedanken und das beginnt damit: „Nur weil es schon immer so war, ist es endlich an der Zeit, dass es nicht mehr immer so sein wird“.

Hendrik,
der die Nase von all der Mitleidlosigkeit, all dem Hochmut und all der untertänigen Fügsamkeit gestrichen voll hat.

Scheibenberg am 02.09.2026

Anmeldung bei unserer telegram-Gruppe

Kommentare