Der Wahnsinn hat Methode ... erst leugnen, dann hinten herum durchziehen

23.04.2021

Zwei Meldungen heute Morgen, eine aus Hanau und eine aus Leipzig. Und vor längerer Zeit eine aus Mecklenburg-Vorpommern. Weitere ließen sich wohl finden. 

Darain geht es letztlich darum, dass Eltern wegen ihrer corona-kritischen Haltung womöglich per Jugendamt die Kinder entzogen werden. Natürlich wird sofort zurückgerudert, das sei falsch verstanden worden oder der/die Mitarbeiter seien nicht autorisiert gewesen usw. 

Aber, lief das nicht mit der Maskenpflicht, den Lockdowns und den Impfprivilegien ähnlich ab: erst den Stimmungstest zurücknehmen, dann etwas warten und anschließend im Wissen, dass es in der Bevölkerung kaum Aufschreie gibt, einfach ganz sachlich durchdrücken ... am besten mit Automatismen, wie der mit den Inzidenzwerten. So können sich die Gesetzesverabschieder dahinter verstecken und sagen, es müsse halt das Gesetz befolgt werden. Gerade die womöglich erst noch unterschwellig in Betracht gezogenen kindesentziehungen zeigen, wie weit schon vorfaschistische Zustände am Horizont erscheinen. Es ist natürlich ganz klar zu sagen, dass mit Kindesentzug auch schärfte Corona-Maßnahme-Kritiker erpressbar gemacht werden können.

Beim Lesen des Artikels in der Leipziger zeitung kann ich mich des Verdachts nicht erwehren, der Autor empfindet Häme gegenüber der nun in Gefahr geratenen Mutter.

Hier Auszüge aus den heutigen Meldungen:

Hanau

„Corona-Testpflicht an Schulen: Ministerium droht mit "Kindesentzug" ...

"Kommen die Erziehungsberechtigten den ihnen hier obliegenden Pflichten nicht nach oder verweigern sie diese, sind sie darauf hinzuweisen, dass in diesem Fall das Jugendamt zwecks Inobhutnahme des Kindes bzw. der/des Jugendlichen verständigt werden muss."“

Leipzig

„Am Amtsgericht Leipzig ergingen am 15. und 16. April 2021 Entscheidungen, mit der eine klagende Mutter wohl nicht gerechnet hatte. Offenbar im Glauben, dass das mittlerweile einkassierte „Maskenurteil“ vom Weimarer Familiengericht noch irgendeinen Wert hätte, wollte sie in Leipzig für ihre Kinder und „alle weiteren Kinder“ einen maskenlosen Schulbesuch erstreiten. Sie bekämen Ausschlag unter der Maske. Heraus kam der Verdacht der Kindeswohlgefährdung durch sie selbst.

Weshalb der Richter ein Verfahren gegen die Antragstellerin eingeleitet hat, um „die elterliche Erziehungseignung der Mutter zu prüfen“. Dazu habe laut Richterbeschluss nun auch das Jugendamt Leipzig bis zu zwei Monate Zeit, eine Einschätzung vorzulegen.“